Berufs­kraft­fahrer/​in

Alex­an­der Tscha­lysch ist die Ruhe selbst und macht gerne sein eige­nes Ding. Berufs­kraft­fah­rer ist des­halb genau das Rich­tige für ihn. Bei der Fa. Mosolf in Kirch­heim unter Teck hat er im Laufe der letz­ten zwei­ein­halb Jahre schon viele Neu und Gebraucht­fahr­zeuge sicher von A nach B gebracht. Was er dazu lernen und beach­ten muss und was seine Arbeit so abwechs­lungs­reich macht, erklärt dir der 21-Jäh­rige im drit­ten Aus­bil­dungs­jahr selbst.

berufskraftfahrer am steuer eines autotransporters
Alexander am Steuer eines 430 PS Autotransporters

Berufs­kraft­fah­rer ist mein Beruf, weil ich sehr selb­stän­dig arbei­ten kann, also mehr oder weni­ger mein eige­ner Herr“ bin. Und ich fahre oft an Orte, an denen andere Urlaub machen. Beson­ders ist auch, dass ich es hier häufig mit den neu­es­ten Auto­mo­del­len zu tun habe, denn mein Arbeit­ge­ber hat sich auf den Trans­port von Autos und ande­ren Fahr­zeu­gen spe­zia­li­siert. So habe ich Por­sche, Mer­ce­des und Co ken­nen­ge­lernt und darf diese auch fahren und ver­la­den!

WELCHE TÄT­IG­KEITEN
STEHEN IM BETRIEB AN?

Die Tätig­keit hier ist sehr abwechs­lungs­reich, weil ich Autos nicht nur trans­por­tiere, son­dern sie vorher auch kon­trol­liere. Sobald sie näm­lich auf­ge­la­den sind, haben wir von Mosolf die Ver­ant­wor­tung. Wenn alles in Ord­nung ist, fahre ich sie auf den Anhän­ger. Vor dem Los­fah­ren muss ich die Ladung natür­lich gut sichern, damit sich die Fahr­zeuge nicht selb­stän­dig machen.

Manch­mal muss ich auf einem großen Park­platz“ nach den rich­ti­gen Autos suchen. Da komme ich ganz schön in Bewe­gung. Beim Fahren selbst ist Fein­ge­fühl gefragt, denn wir achten darauf, so wenig wie mög­lich Kraft­stoff zu ver­brau­chen und Reifen sowie die Brem­sen zu scho­nen. Auf einen Unfall kann ich sowieso ver­zich­ten. Wir bekom­men sogar Noten für unsere Fah­rer­qua­li­tä­ten.

berufskraftfahrer beim entladen von pkw
Facharbeiter Alexander beim Entladen von PKW – „Maßarbeit !!!“
berufskraftfahrer führt reifenwechsel durch
Das wichtigste Bindeglied zur Straße – Reifenwechsel durch Alexander

SELB­STÄN­DIGE ARBEITS­WEISE
UND GENAU­IG­KEIT GEFRAGT

Du brauchst als Berufs­kraft­fah­rer, ins­be­son­dere bei Mosolf, viel Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein. Denn auf deinem LKW sind Werte, die schnell in die Hun­dert­tau­sende gehen können. Beob­ach­tungs­gabe und Auf­merk­sam­keit, Ent­schei­dungs- und Reak­ti­ons­fä­hig­keit sind gefor­dert, um dich, die Fracht oder andere Ver­kehrs­teil­neh­mer nicht zu gefähr­den. Und um dein Trans­port­gut beur­tei­len zu können. Tech­ni­sches Ver­ständ­nis und Ori­en­tie­rungs­ver­mö­gen sind bei einem Leben auf der Straße“ sowieso unver­zicht­bar.

Wenn ich meine Abschluss­prü­fung in der Tasche habe, möchte ich viel von der Welt sehen. Nacht­fahr­ten reizen mich auch. Nicht nur, weil ich da mehr ver­diene, son­dern, weil der Ver­kehr viel ent­spann­ter läuft. Wir koor­di­nie­ren die Fahr­ten unter Kol­le­gen. So bekom­men wir auch unsere pri­va­ten Ter­mine auf die Reihe.

LIEBER MAL REIN­SCHNUP­PERN

Ich bin froh, dass ich schon vor der Lehre woan­ders LKW gefah­ren bin. Des­halb wusste ich, dass mir die Arbeit gefällt. Emp­feh­len würde ich dir, auf jeden Fall ein Prak­ti­kum bei Mosolf zu machen – zum Bei­spiel in den Ferien. Dann weißt du, was auf dich zukommt und das Team lernt dich kennen.

Das Gute bei Mosolf ist, dass sie dich nicht nach Schul­no­ten, son­dern nach dem Cha­rak­ter beur­tei­len. Sie küm­mern sich darum, dass du in deiner Aus­bil­dungs­zeit etwas lernst und du nach kurzer Zeit viel selb­stän­dig machen darfst.

Gehalt

Aus­bil­dungs­ge­halt (Durch­schnitts­werte, brutto – ohne Zula­gen, Spesen etc.):

  1. Aus­bil­dungs­jahr 669,40 Euro
  2. Aus­bil­dungs­jahr 723,60 Euro
  3. Aus­bil­dungs­jahr 771,60 Euro

WAS LERNT MAN IN DER SCHULE?

Wäh­rend meiner gesam­ten Aus­bil­dung bin ich wäh­rend der Berufschul­blö­cke in der Gra­fen­berg­schule in Schorn­dorf.
Unter­richts­fä­cher sind: Deutsch, Gemein­schafts­kunde, Wirt­schafts­kom­pe­tenz, Berufs­fach­li­che Kom­pe­tenz sowie Pro­jekt­kom­pe­tenz.

WAS LERNT MAN IM BETRIEB?

Im Betrieb durch­laufe ich wäh­rend meiner Lehre alle wich­ti­gen Abtei­lun­gen. Das sind in meinem Fall: die Werk­statt, wo ich viel über Mecha­tro­nik und Hydrau­lik gelernt habe, sowie der Ver­wal­tungs­be­reich, d. h. die Fracht­park- und Fuhr­park­lei­tung, die Dis­po­si­tion und die Qua­li­täts­si­che­rung. Aus­bil­dun­gin­halte sind neben LKW-Fahren (im drit­ten Lehr­jahr) Fol­gende: Sicher­heit, Gesund­heits- und Umwelt­schutz, Kon­trol­lie­ren, Warten und Pfle­gen der Fahr­zeuge, Vor­be­rei­ten und Durch­füh­ren des Trans­ports, Kun­den­ori­en­tier­tes Ver­hal­ten, Ver­hal­ten nach Unfäl­len und Zwi­schen­fäl­len und mehr.

PRÜ­FUN­GEN

Die Aus­bil­dung dauert drei Jahre. Die Prü­fun­gen bestehen aus einem prak­ti­schen und einem schrift­li­chen Teil. Im prak­ti­schen Teil musst du einen LKW mit unter­schied­lichs­tem Trans­port­gut bela­den, die Ladung sichern, eine Über­land­fahrt machen sowie zeigen, wie du ran­gierst und wie fit du in Sachen Tech­nik bist. Wenn du deine Prü­fung bestehst, wirst du von Mosolf über­nom­men.

ARBEITS­ZEI­TEN

Wir fahren in unter­schied­li­chen Schich­ten. Wenn wir auf län­ge­ren Fahr­ten unter­wegs sind, gibt es keine gere­gel­ten Arbeits­zei­ten. Über­stun­den kann ich aber abfei­ern oder sie werden bezahlt. Die regu­läre Arbeits­zeit beträgt 40 h/​Woche.

Wer steckt hinter Mosolf?

Die MOSOLF SE & Co. KG bietet Logis­tik-, Tech­nik- und Ser­vice­dienst­leis­tun­gen auf höchs­tem Qua­li­täts­ni­veau. Das Unter­neh­men zeich­net sich dadurch aus, dass es sich mit der Ver­än­de­rung der Märkte stetig wei­ter­ent­wi­ckelt. So kann Mosolf Kunden aus der Auto­mo­tive-Bran­che bei der Bewäl­ti­gung von (logis­ti­schen) Her­aus­for­de­run­gen noch besser unter­stüt­zen. Dafür sorgen mehr als 2.000 Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter an über 30 Stand­or­ten in Europa. Um die pas­sen­den Lösun­gen zu finden, setzen diese ihr ganzes Know-how – eine Kom­bi­na­tion aus tech­ni­schen und logis­ti­schen Fähig­kei­ten – für die Kunden ein.

Qua­li­tät, Effi­zi­enz, Inno­va­tio­nen und Pünkt­lich­keit spie­len eine ent­schei­dende Rolle, um das Mosolf-Ziel zu errei­chen: Wir möch­ten der beste Part­ner rund um das Auto­mo­bil‘ sein.“

www​.mosolf​.de

Hast du Lust auf ein Truckerle­ben
und auch das Zeug dazu?

Dann freuen wir uns auf dich. Prak­ti­kan­ten­plätze und Feri­en­jobs stehen zur Ver­fü­gung.